ADAC Rallye Deutschland 2019

Schwieriges Rallye-Deutschland-Wochenende für Dinkel/Fürst

ADAC Rallye Deutschland 2019
ADAC Rallye Deutschland 2019

Trotz eines sehr positiven Tests im Vorfeld gestaltete sich die Veranstaltung für uns äußerst schwierig. Denn unerwartet aufgetretene Abstimmungs- und Technikprobleme an unserem Hyundai i20 R5 ließen nicht unseren gewohnten Speed zu. Dennoch konnten wir uns in der Welt-Elite des Rallyesports als 21. der Gesamtwertung und elftbestes von 29 gestarteten R5-Fahrzeugen platzieren.

Rossach (28.08.2019). Nach einem positiv verlaufenem Zwei-Tage-Test ging das Brose Rallye Team Dominik Dinkel / Christina Fürst mit hohen Erwartungen in die zur Rallye Weltmeisterschaft (WRC) zählende „ADAC Rallye Deutschland“. Doch bereits im Shakedown tauchten ungewohnte Probleme an ihrem Brose Hyundai i20 R5 auf, die von der Technik-Crew des Einsatz-Teams Sarrazin Motorsport trotz aller Bemühungen nie dauerhaft abgestellt werden konnten.

„Nach den zwei Testtagen waren wir richtig happy mit dem Fahrverhalten, fühlten uns absolut wohl in unserem Brose Hyundai i20 R5. Doch schon im Shakedown – der letzten Testmöglichkeit vor dem Start – war das positive Gefühl völlig weg. Das Auto lenkte plötzlich unwillig ein, untersteuerte stark. Beim Beschleunigen aus der Kurve heraus neigte dann das Heck unberechenbar zum Ausbrechen. Schnelle Zeiten sind so nicht zu fahren. Dazu gesellte sich Spiel in der Lenkung, das selbst durch deren kompletten Austausch nur kurzfristig beseitigt werden konnte. Ein früher Dreher und ein Plattfuß in der Arena Panzerplatte waren zwar ebenfalls nicht förderlich, fallen aber schlussendlich deutlich weniger ins Gewicht als die Setup- und sonstigen technischen Probleme“ zieht Pilot Dominik Dinkel (26, Rossach) sein Fazit.

Trotz der erwähnten zahlreichen Handicaps fährt das Brose Rallye Team mit vollem Einsatz, kämpft sich tapfer durch die vier Rallyetage mit ihren 19 Bestzeitprüfungen (WP) über insgesamt 344,01 Kilometer. Mit festem Willen zum Durchhalten holen sie das Maximale aus der entstandenen, schwierigen Situation heraus, beenden die ADAC Rallye Deutschland als 21. der Gesamtwertung, sind elftbeste Teilnehmer im Riesenfeld der 29 gestarteten R5-Fahrzeuge.

Dominik Dinkel und Christina Fürst (32, Tiefenbach bei Passau) bleiben unter dem Strich wertvolle Asphalt-Erfahrungen auf Prüfungen mit total unterschiedlichem Charakter. „Die kann uns niemand mehr nehmen. Und irgendwie passt das Fahren mit einem nicht optimal funktionierenden Auto ja auch gut zu unserem selbst verordneten Lernjahr“ sind sich die beiden sympathischen Motorsportler einig. Ihr Blick ist nun gerade nach vorne gerichtet. Auf die zwei finalen Wettbewerbe. Das sind die Rallye Mont-Blanc Morzine (5. bis 7. Sept.) und als Finale die ADAC 3-Städte-Rallye (17. bis 19. Okt.) im Bayerischen Wald.

„Da werden wir noch einmal voll motiviert unser Bestes geben. Zum einen um zu zeigen, was wir in der Saison 2019 gelernt haben. Und zum anderen, um uns bei unserem Förderer Michael Stoschek, bei Brose, allen weiteren Sponsoren sowie unseren zahlreichen, treuen Fans und Freunden für die gewährte, großartige Unterstützung zu bedanken, ohne die unsere Einsätze nicht denkbar wären.“ So das große Dankeschön und die klare Zukunfts-Ansage des Brose Rallye Teams Dominik Dinkel / Christina Fürst.

Kontakt: Dominik Dinkel
Telefon: +49 160 8037954
E-Mail: domidinkel@googlemail.com

Pressetexte: Uli Kohl
Telefon: +49 172 4279418
E-Mail: mirfuenfe@aol.com

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